Schulprogramm

Das Schulprogramm des Dr. - Frank-Gymnasiums Staßfurt folgt dem Anspruch, den Schülern Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen zu vermitteln, mit denen sie ihre Ausbildung und den weiteren Lebensweg erfolgreich gestalten können. Das Programm beruht auf langjährigen Erfahrungen des Kollegiums bei der Gestaltung des Bildungs- und Erziehungsprozesses. Es basiert auf einem Vorschlag des Kultusministeriums des Landes Sachsen – Anhalt. Auf einer Dienstberatung, einer themengebundenen SCHILF und einer offenen Dienstberatung wurden die Inhalte dieses Programms durch die Lehrer erarbeitet. Das Anliegen wurde dem Eltern- und dem Schülerrat mit der Bitte um Mitarbeit vorgetragen. Die erste Fassung wurde in den Gremien diskutiert und überarbeitet. Das Schulprogramm unterliegt der ständigen Fortschreibung unter Einbeziehung der Eltern sowie Schüler. Die Beschlussfassung über das Schulprogramm obliegt gemäß Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt in der ab dem 1.August geltenden Fassung der Gesamtkonferenz (SG LSA, §24 Absatz 4 und §27 Absatz 1).

Ausgangslage

Das Dr. – Frank – Gymnasium besteht seit mehr als 90 Jahren. Zur Zeit unterrichten 74 Lehrkräfte in 34 Klassen. Die Schule ist in zwei historischen Schulkomplexen am Königsplatz untergebracht und nutzt außerdem Räume in der Sekundarschule „Am Tierpark“ für den Unterricht in den 5. Klassen. Die Schule verfügt über gute materielle Bedingungen. Alle Schulgebäude sind saniert. Eine Zwei-Felder-Sporthalle wurde neu gebaut. Durch den Schulträger werden die notwendigen Mittel für den Unterhalt der Schule sowie die Die Schüler unseres Gymnasiums wohnen in der Stadt Staßfurt bzw. in den umliegenden Gemeinden. Mit dem Wechsel in den gymnasialen Bildungsgang verbinden sie das Ziel, das Abitur abzulegen und damit die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Durch die verstärkte Kooperation der Lehrkräfte in den Fachbereichen wird darauf hingearbeitet, dieses gemeinsame Ziel in einer hohen Qualität zu erreichen. Eine wichtige Voraussetzung ist die Lern- und Leistungsbereitschaft der Schüler. Die Schüler nehmen schulische Fördermöglichkeiten in Anspruch. An der Schule unterrichten zahlreiche engagierte Lehrer flexibel und ideenreich. Dadurch kann neben einer entsprechenden Unterrichtsqualität unter anderem ein breites, an den Interessen der Schüler ausgerichtetes Angebot an Arbeitsgemeinschaften entwickelt werden.Durch die Schulleitung werden die Kollegen regelmäßig über aktuelle fachliche und schulorganisatorische Dinge informiert. Die Beratungskultur im Kollegium wird ständig weiterentwickelt. Das Gymnasium kann Erfolge motivierter Schüler und Lehrer auf verschiedenen Gebieten verzeichnen. Die Aufführungen des Schülertheaters gehören zu den Höhepunkten im Kulturleben der Stadt Staßfurt und des Landkreises. Ein großer sportlicher Erfolg war die Teilnahme einer Mädchenvolleyballmannschaft am Weltschulsporttreffen 2002 in Puerto Rico.
Die Eltern werden termingerecht über Veranstaltungen sowie besondere Ereignisse benachrichtigt.Alle Lehrer sind offen für Fragen, Probleme und Wünsche von Eltern.
Die Schule arbeitet mit Vereinen und weiteren Trägern der Jugendarbeit zusammen und kann dabei auf Traditionen zurückblicken.
Die Arbeit der Schule wird durch einen Schulförderverein unterstützt, der sich insbesondere der Traditionspflege sowie der Unterstützung von Projekten der Jugendarbeit widmet. Der Schulförderverein akquiriert und verwaltet finanzielle Mittel, um den Bildungs- und Erziehungsprozess am Dr. – Frank - Gymnasium zu unterstützen.

Schulprofil

Das Dr. – Frank – Gymnasium Staßfurt vermittelt den Schülern eine umfassende Allgemeinbildung. Im Schulalltag erleben sie die Regeln eines demokratischen Zusammenlebens.´ Neben einem soliden Allgemein- und Fachwissen sollen unsere Schüler Kompetenzen in den Bereichen Teamarbeit, Kommunikation, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Selbstorganisation von Lernprozessen und Problemlösung sowie Denken in größeren Zusammenhängen erlangen. Die Schüler werden zur Toleranz erzogen. Auszuprägende Eigenschaften sind Empathie und Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und der Umwelt.

Bestandteile der angestrebten ganzheitlichen Bildung sind die Geisteswissenschaften, Mathematik und die Naturwissenschaften sowie Informatik, Musik, Kunst und Sport. Neben dem Unterricht in den Fremdsprachen Englisch, Französisch und Russisch entwickelt die Schule auch Unterrichtsangebote in den Fremdsprachen Spanisch und Latein.

Hervorzuheben sind die Kontakte zur französischen Partnerschule, dem lycée d’Artagnan in Nogaro, die erfolgreich in den deutsch-französischen Jugendaustausch eingebunden sind.

Zu einer guten Tradition haben sich schulische Veranstaltungen zur Ehrung bedeutender Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft entwickelt. Die Lehrer der naturwissenschaftlichen Disziplinen ermöglichen den Schülern neben dem Unterricht in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern und bei Wettbewerben unter Beweis zu stellen. Die Schule unterstützt Schüler in der Entwicklung ihrer musikalisch – künstlerischen Fähigkeiten z.B. beim Erlernen eines Blasinstrumentes, beim Singen im Chor oder im Schülertheater. Einen hohen Stellenwert besitzt das sportliche Leben an der Schule.
Das Dr. – Frank – Gymnasium ist Modellschule im Bund-Länder-Kommissions-Projekt „Demokratie lernen und leben“.
Den Schülern werden im Rahmen der Studienorientierung vielfältige Angebote unterbreitet.
Die Zusammenarbeit mit Vereinen, öffentlichen Einrichtungen und Institutionen der Stadt Staßfurt und des Landkreises ist fester Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsprozesses des Dr. – Frank – Gymnasiums.

Am Dr. – Frank – Gymnasium stehen eine hohe Unterrichtsqualität und die Gestaltung des fachlichen sowie sozialen Lernens im Vordergrund!

Förderung der Schüler
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Die Schüler erhalten die Gelegenheit, besondere Begabungen zu entfalten und Leistungen zu erzielen. Es werden in jedem Schuljahr nach Maßgabe der Zuweisung von Lehrerstunden durch das LVwA und durch entsprechende Angebote von Lehrern, Eltern und weiteren Trägern der Jugendarbeit verschiedene Freizeitangebote eingerichtet, um den Schülern die Möglichkeit einer kulturellen, sportlichen bzw. an ihren Interessen orientierten Betätigung zu bieten.
Beispiele: Schülertheater, Lyrik, Rollenspiel, Chor, Russisch, Internet, Kunst, Technische Kybernetik, Gestaltung der Schulwebseite, Konfliktmanagement, Künstlerisches Gestalten, Technische Geräte, öffentlichkeitsarbeit, Griechische Kultur, Mathematik, Volleyball.
Die Ergebnisse werden öffentlich dargestellt.
Schulleitung
Fachlehrer
Die Schüler erhalten die Möglichkeit, ihre Lerndefizite auszugleichen. Im Sekundarbereich I werden Förderstunden vorrangig in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Sport angeboten.
Das Angebot an Förderstunden wird dem Bedarf angepasst.
Der Fachlehrer kann Schüler zeitlich begrenzt zur Teilnahme am Förderunterricht verpflichten.
Projekt- und Ausgleichskurse in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Klasse 10) werden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Chemie, Physik, Englisch, Französisch, Latein und Musik ermöglicht.
Schulleitung
Fachlehrer
Schüler nehmen an schulinternen, regionalen und landesweiten Wettbewerben teil. An der Schule wird einmal jährlich der Tag des Wettbewerbs durchgeführt. Dabei messen Schüler möglichst einer Klassenstufe in einem Fach ihre Kenntnisse und Fähigkeiten miteinander.
Die Mathematik-Olympiade wird mit ihren verschiedenen Stufen im Unterricht verankert.
Die Teilnahme an landesweiten Projekten wie „Jugend forscht“ und „Jugend trainiert für Olympia“ wird gefördert.
Besondere Schülerleistungen werden in geeigneter Form vorgestellt und gewürdigt.
Schulleitung
Fachbereichsleiter
Die Schüler werden auf die Wahl ihres späteren Berufes und auf das Berufsleben vorbereitet. In der Klassenstufe 9 wird ein 14-tägiges Betriebspraktikum durchgeführt, das in der Regel in Betrieben und Einrichtungen des Landkreises stattfinden soll. Dieses Praktikum wird im Unterricht vor- und nachbereitet.
Jeder Schüler dokumentiert seine Praktikumtätigkeit in einer Arbeitsmappe.
Praktikumsleiter
Ein Berufsberater der Arbeitsagentur führt mindestens einmal im Monat Beratungsgespräche für interessierte Schüler und Eltern in den Räumen des Gymnasiums durch.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Studienorientierung.
Am Ende des 2.Kurshalbjahres der Qualifikationsphase wird ein Bewerbungstraining durchgeführt.
Die Lehrer der Arbeitsgruppe Studienorientierung bieten Beratungsgespräche zum Studium an.
Weiterhin können zentrale Termine für die Klassenstufen 10 und 11 im BIZ vereinbart werden.
Die Informationstafel zum Studium im Aufenthaltsraum wird fortlaufend aktualisiert.
In jedem Halbjahr der 10. Klasse wird eine Exkursion zur Studienorientierung an eine Universität bzw. Fachhochschule durchgeführt
Beratungslehrer für Studienorientierung
Die Kompetenzen des Schülerrates sollen gestärkt werden. Der Schülerrat koordiniert die Aktivitäten der Schüler für Ordnung und Sicherheit sowie die Attraktivität der Schule. Der Schülerrat nimmt die Rechte und Pflichten bei der Gestaltung des schulischen Lebens wahr. Er nutzt regelmäßig die Gesprächsangebote des Schulleiters.
Der Schülerrat ist für die Einrichtung eines Ordnungsdienstes bestehend aus Schülern der Kursstufe zuständig und überprüft dessen Funktionalität.
Er organisiert den jährlichen Schülerball.
Vertreter des Schülerrates nehmen an Konferenzen teil.
Der Schülerrat engagiert sich für die Gestaltung der Schulanlagen und des Umfeldes.
Schülersprecher
und Schülerrat
Um das Selbstbewusstsein von Schülern zu stärken, können sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Schulalltag einbringen Traditionell werden Schülerarbeiten im Fach Kunsterziehung in beiden Schulgebäuden ausgestellt.
Besondere Schülerleistungen in anderen Fächern werden ausgestellt bzw. in geeigneter Weise vorgestellt.
Der Schulchor und weitere musisch begabte Schüler gestalten das Weihnachtskonzert, die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse und andere Feierstunden.
Schüler gestalten Schülerkonzerte.
Fachlehrer
Zusammenarbeit mit den Eltern
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Im Laufe des Schuljahres werden die Eltern in speziellen Veranstaltungen über Unterrichts- und Erziehungsziele sowie das Schulleben informiert. In der ersten Elternversammlung werden die Eltern über die Bildungs- und Erziehungsziele, wichtige Termine des Schuljahres, Bewertungsgrundsätze, Möglichkeiten zur gegenseitigen Information, sowie Vorhaben der Klasse informiert.
Thematische Elternabende können bei Bedarf angeboten werden, z. B. in Klasse 5 zum Thema Lernmethoden, in Klasse 7 zur Drogenprävention, in Klasse 8 zu den Bildungsstandards und niveaubestimmenden Aufgaben, in Klasse 9 zur Berufs- und Studienberatung.
Im Verlauf des Schuljahres wird ein Elternsprechtag durchgeführt. Hier erhalten die Eltern Informationen über den Leistungsstand ihrer Kinder. Die Termine werden mit den entsprechenden Fachlehrern abgestimmt.
Es werden Lehrersprechzeiten angeboten, die nach telefonischer Rücksprache genutzt werden können.
Die Notenhefte der Klassen werden durch die Fachlehrer ständig aktualisiert.
Möglich ist die Einrichtung eines Stammtisches, um mit Eltern und Lehrern und Schülern Ergebnisse und Projekte der pädagogischen Arbeit zu erörtern.
Elternvereinbarungen können Anregungen für eine notwendige Einbeziehung der Eltern in den Bildungs- und Erziehungsprozess in jüngeren Schuljahrgängen sein.
Ein Elternabend für die zukünftigen 5. Klassen findet am Schuljahresende Klasse 4 statt.
Klassenleiter und Tutoren,
Schulleitung
Der Elternrat verfügt über Kompetenzen. Er tagt zu selbst festgelegten Terminen.
Vertreter des Elternrates nehmen an Konferenzen teil und können eigene Anträge einbringen.
Elternratsvorsitzende
Es findet ein regelmäßiger Informationsfluss zwischen Schule und Elternhaus statt. In Elternbriefen werden die Erziehungsberechtigten über Höhepunkte des schulischen Lebens bzw. Sachlagen unterrichtet.
Bei besonderen Problemen mit einem Schüler wendet sich der Fachlehrer in Absprache mit dem Klassenleiter bzw. Tutor telefonisch oder in Briefform an die Eltern (z. B. bei versetzungsgefährdeten Schülern).
Am „Tag der offenen Tür“ können sich alle Eltern über die Arbeit des Dr. – Frank – Gymnasiums informieren.
Klassenleiter und Tutoren,
Schulleiter
Zusammenarbeit mit dem gesellschaftlichen Umfeld
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Betrieben und Einrichtungen der Umgebung wird fortgeführt bzw. ausgebaut. Rahmenrichtlinien und Erziehungsziele entscheiden über Inhalte und Termine der Zusammenarbeit. Möglich ist die Besichtigung ortsansässiger Betriebe, z. B. des Sodawerkes im Chemieunterricht.
In den Plänen der Fachschaften und der Schulleitung wird die Zusammenarbeit inhaltlich und terminlich festgehalten.
Die Zusammenarbeit z.B. mit dem Jugendblasorchester (Musikalischer Anfangsunterricht für Blasinstrumente), dem VC 97 (Volleyball), dem SV Concordia (Tischtennis) und dem Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg (Computergesteuertes LEGO – Mobil mit Brennstoffzellenantrieb) wird fortgesetzt.
Der Tag der Verkehrserziehung wird zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem DRK und dem Polizeirevier genutzt.
Schüler der Schule beteiligen sich an Wettbewerben des Landkreises.
Dazu gehören die Theatertage des Landkreises. In Zusammenarbeit mit dem Theaterförderverein soll das Salzlandtheater als Kinder- und Jugendtheater profiliert werden.
Unsere Schüler haben die Gelegenheit an den Jugendtagen der Stadt teilzunehmen und städtische Freizeiteinrichtungen zu besuchen bzw. sich dort zu engagieren.
Um Akzeptanz, Verständnis, gegenseitige Achtung und Handlungskompetenz gegenüber Menschen mit Behinderungen zu entwickeln, werden Freizeitangebote in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Bördeland gemeinnützige GmbH eingerichtet. In gemeinsamen Projekten können Bildungs- und Erziehungsziele miteinander verbunden werden.
Lehrer engagieren sich in Initiativen und Vereinen der Gemeinden und Städte. Ihr besonderes Augenmerk liegt dabei auf Angeboten für die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen.
Schulische Einrichtungen können für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.
Die enge Zusammenarbeit mit dem Schulförderverein des Gymnasiums wird fortgesetzt.
Fachlehrer, Schulleitung
Zusammenarbeit mit dem Partnergymnasium
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium der Partnerstadt Lehrte wird ausgebaut. Die Kollegien beider Schulen lernen sich durch gemeinsame Veranstaltungen kennen.
Die Zusammenarbeit auf der Ebene der Fachbereiche bildet einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit.
Die beiden Theatergruppen führen wechselseitig Aufführungen auf und tauschen Erfahrungen aus.
Es werden sportliche Vergleiche organisiert.
Wechselseitig werden Ausstellungen künstlerischer Schülerarbeiten organisiert.
Ein überregionaler Lesewettbewerb wird angestrebt.
Einmal jährlich wird abwechselnd ein Konzert in Lehrte bzw. Staßfurt von den Schülern der jeweiligen Partnerschule aufgeführt.
In gemeinsamer Regie und in Zusammenarbeit mit verschiedensten Stiftungen werden Schülerseminare gestaltet.
Schüler lernen die Geschichte der Partnerstadt und –schule kennen.
Damit sind auch gegenseitige Einladungen zu Höhepunkten des gesellschaftlichen Lebens verknüpft.
Projektkoordinator für die Schulpartnerschaft
Unterrichtsqualität
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Die Lehrer bilden sich in jedem Schuljahr fort. Alle Lehrer erstellen zu Beginn des Schuljahres einen individuellen Fortbildungsplan, in dem schulinterne, regionale und landesweite Veranstaltungen verankert sind.
Eine große Bedeutung besitzen gegenseitige Unterrichtsbesuche von Fachkollegen, die in jedem Fach einmal im Schuljahr als zentrale Veranstaltung mit einer Auswertung durchgeführt werden.
Schulleiter
Die Zusammenarbeit in den Fachschaften soll intensiviert werden, um ein einheitliches hohes Niveau der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler innerhalb einer Jahrgangsstufe zu erreichen. Die Kollegen, die in einer Klassenstufe unterrichten, sprechen sich in wichtigen Punkten der Planung ab.
Die von der KMK beschlossenen Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sind Orientierung für die Arbeit in der Sekundarstufe I.
In den anderen Fächern einigen sich die Fachschaften auf niveaubestimmende Aufgaben, die das Bildungsziel für ausgesuchte Jahrgangsstufen darstellen.
Schulinterne Vergleichsarbeiten auf Klassenstufenebene werden von den entsprechenden Fachlehrern gemeinsam erstellt und ausgewertet.
Landesweite Vergleichsarbeiten werden schulintern ausgewertet. Es werden Schwerpunkte für die weitere Arbeit abgeleitet.
Zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen werden in der Kursstufe Klausuren mit gleichen Aufgabenstellungen und Erwartungsbildern geplant. In den Fachschaften werden jährlich die Ergebnisse der Abiturprüfungen ausgewertet und Arbeitsschwerpunkte formuliert.
Die Fachschaften legen einen Verantwortlichen für jede Klassenstufe fest.
Exkursionen werden von den Fachschaften Schuljahrgangsweise konzipiert.
Bei der Planung des fächerübergreifenden Themas für die Projekttage übernehmen die Fachschaften im turnusmäßigen Wechsel die Verantwortung.
Die Fachschaften organisieren im jährlichen Wechsel die Ehrung für herausragende Persönlichkeiten bzw. Ereignisse aus Kultur, Geschichte, Politik und Wissenschaft.
Fachbereichsleiter, Fachlehrer,
Schulleitung
Die Zusammenarbeit zwischen den Fachschaften soll intensiviert werden. Die fächerübergreifende Planung von Unterrichtssequenzen laut RRL ist Bestandteil des Unterrichts. Die Zusammenarbeit im BLK – Projekt „Demokratie lernen und leben“ wird weiter qualifiziert.
In allen Fächern wird an der Durchsetzung des muttersprachlichen Prinzips gearbeitet.
Fachbereichsleiter, Verantwortlicher BLK-Projekt
Die Bewertung erfolgt transparent. In den ersten Unterrichtsstunden werden die Schüler von den Fachlehrern über die Leistungsbewertung (Arten der Bewertung, Anforderungsbereiche, Anzahl und Gewichtung der Klassenarbeiten) informiert.
Erwartungsbilder orientieren sich an Standards und ermöglichen einen Einblick in die Bewertung.
Fachlehrer
Schulleiter
 
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Den Schülern sollen wirksame Hilfestellungen gegeben werden, um ihre Leistungen zu verbessern. Lehrer entwickeln auf die Klassestufe abgestimmte Unterrichtskonzepte, in denen neben der Stoffvermittlung im besonderen Maße die Festigung, Übung und Anwendung berücksichtigt werden. Solche Konzepte dienen auch der Gestaltung von Vertretungsstunden.
Die Arbeit mit den Schülern wird geprägt durch Fordern und Fördern.
Fachlehrer
Koordinatoren
Schulklima
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Der Umgang miteinander erfolgt höflich und freundlich. Hierbei kommt den Lehrern eine Vorbildfunktion zu.
Schüler haben sich in allen Situationen an einen angemessenen Umgangston zu halten.
Bei Konflikten zwischen Schülern können Mediationsangebote genutzt werden.
Die Möglichkeit zur Mediation wird stärker im Schulleben verankert.
Probleme in der schulischen Arbeit werden in der Schule angesprochen und gelöst.
Betreuungslehrer, Arbeitsgruppe Konfliktmanagment
Die Hausordnung und der Alarmplan werden eingehalten. Die Schüler werden am Anfang des Schuljahres über den Inhalt der Hausordnung belehrt.
In der Gesamtkonferenz wird ein Maßnahmenkatalog zur Vorgehensweise bei Verstößen gegen die Hausordnung beschlossen.
Alarmübungen werden angekündigt sowie unangekündigt je einmal im Schuljahr durchgeführt.
Zur Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung sowie zur Identifizierung schulfremder Personen sollen die Schüler ihren Schülerausweis ständig bei sich tragen.
Klassenleiter und Tutoren,
Schulleitung
Die Fachschaft gestaltet die entsprechenden Fachräume. Die Fachschaften gestalten die Fachräume sinnvoll aus und achten auch auf die Ordnung in den Sammlungen und Unterrichtsmaterialien.
Es werden Verantwortliche für die Fachräume benannt.
Fachbereichsleiter, Schulleitung
Dem Personalrat kommt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung eines positiven Schulklimas zu. Der Personalrat trifft sich regelmäßig.
Er erhält durch die Schulleitung Einblick in schulorganisatorisch Belange.
In regelmäßigen Abständen treffen sich Personalrat und Schulleitung zur Erörterung grundsätzlicher Belange der Dienststelle.
Der Personalrat ist das Bindeglied zwischen Leitung und Kollegium bei der Lösung von Problemen.
Personalratsvorsitzender
Außerunterrichtliche Bildungs- und Lernprozesse
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Schulfahrten dienen der Erziehungs- und Bildungsarbeit. Der Klassenlehrer bestimmt das Ziel und Programm einer Klassenfahrt unter Einbeziehung der Schüler und Eltern. Altersspezifische Besonderheiten der Schüler werden berücksichtigt. Schwerpunkte innerhalb einer Schulfahrt können sein:
  • die Beschäftigung mit der Geschichte Deutschlands;
  • kulturelle Veranstaltungen;
  • die Erziehung zu Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem Handeln.
Für die 5.Klasse wird ein Schullandheimaufenthalt angestrebt.
In der Klassenstufe 10 werden Exkursionen in den Bereichen Naturwissenschaften, Kunst, Geschichte und Sport (Skikompaktkurs) angeboten.
Einmal im Schuljahr findet ein Schüleraustausch mit einer französischen oder einer anderen ausländischen Schule statt. Die entsprechende Fachschaft übernimmt die Vorbereitung und Organisation.
Zur Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten im Fach Englisch wird eine Sprachreise nach England in das Bildungsprogramm des Gymnasiums aufgenommen. Es wird angestrebt, dass jeder Schüler im 2.Kurshalbjahr der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe dieses Angebot nutzen kann.
Außerschulische Lernorte und die Nutzung historischer Zeugnisse (wie z. B. KZ-Gedenkstätten, das Völkerschlachtdenkmal oder die Euthanasiegedenkstätte in Bernburg) dienen einer differenzierten Darstellung der Geschichte.
Klassenleiter und Tutoren,
Schulleitung
Schulfahrten werden ordnungsgemäß organisiert. Ein Antrag mit ausgewiesenen Erziehungs- und Bildungsschwerpunkten wird der Schulleitung zur Genehmigung vorgelegt. Schulfahrten erfolgen in zwei Phasen, wobei die zweite vor Ostern liegen sollte.
Die Studienfahrten der 12. Klassen finden im gleichen Zeitraum statt.
Die 2. Gesamtkonferenz im Schuljahr fasst für das folgende Schuljahr rechtzeitig die Beschlüsse über die Zeiträume, die Dauer der Fahrten sowie eine klassenstufenbezogene Kostenobergrenze. Für die einzelnen Klassen legen die Erziehungsberechtigten eine klasseninterne Obergrenze fest.
Klassenleiter und Tutoren,
Schulleitung
Sportliche Aktivitäten fördern die körperlichen Fähigkeiten der Schüler. Der Skikompaktkurs für Schüler der 10. Klassen wird am Anfang des Kalenderjahres durchgeführt.
Im Rahmen der Bundesjugendspiele wird das jährliche Sportfest veranstaltet.
Im Laufe des Schuljahres werden in verschiedenen Sportarten Klassenvergleiche ausgetragen.
Am Tag des Sports finden weitere Wettkämpfe statt.
Ein breites Angebot an Sportarten wird vorgeschlagen und Schüler erhalten die Gelegenheit ihre Sportarten vorzustellen.
Fachbereich Sport
Schüler nehmen mindestens einmal im Schuljahr an einer kulturellen Veranstaltung teil. Für die verschiedenen Klassenstufen werden Angebote organisiert ( z. B. der Besuch des Irischen Theaters in der Aula oder eines Theaterstückes im Salzlandtheater). Die Teilnahme kann auch verpflichtend sein. Schulleitung, Klassenleiter und Tutoren
Außenwirkung/Öffentlichkeitsarbeit
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Das Dr. – Frank – Gymnasium wird zu besonderen Anlässen für die Bevölkerung geöffnet. Die Aufführungen des Schülertheaters sind wichtige Höhepunkte im Staßfurter Kulturleben.
Zum „Tag der offenen Tür“, zum Weihnachtskonzert und zur jährlichen Ehrung einer bedeutenden Persönlichkeit wird die Bevölkerung eingeladen.
Es werden Podiumsdiskussionen, Foren und Lesungen mit Schriftstellern, Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik durchgeführt.
Schulleitung, Fachlehrer
Das Ansehen der Schule wird durch Veröffentlichungen erhöht. Auf aktuelle Ereignisse, die uns betreffen bzw. betroffen machen, wird schnell reagiert.
Über Höhepunkte im Schulleben und besondere Schülerleistungen wird in der Lokalpresse informiert.
Die Homepage des Gymnasiums wird fortlaufend überarbeitet und aktualisiert.
Beauftragter öffentlichkeitsarbeit, Leiter und Arbeitsgruppe Internetseiten der Schule
Dokumentation und Schulgeschichte
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Traditionen werden an unserer Schule gewahrt. Die Schüler werden motiviert stolz auf unsere Schule zu sein. Die Schüler der 5. Klassen werden in geeigneter Form mit dem Leben und Wirken Dr. Adolph Franks vertraut gemacht.
Die Schulgeschichte wird weiter aufgearbeitet und dargestellt. Dazu werden auch Zeitzeugenbefragungen und Unterlagen von Privatpersonen genutzt.
Die Tradition der Schuljahrbücher wird wiederbelebt. Diese werden digital gespeichert.
Schülerjahrbücher von Abiturienten für Abiturienten werden herausgegeben.
Für die Eingangsklassen werden Begrüßungshefte mit wichtigen Informationen erstellt.
Die Herausgabe einer Schülerzeitung von Schülern für Schüler wird unterstützt.
Ein Schularchiv wird eingerichtet.
Dokumente der Schulgeschichte werden im Unterricht an entsprechender Stelle von den Lehrkräften eingesetzt.
Fachlehrer Geschichte

Arbeitsgruppen Schulgeschichte und öffentlichkeitsarbeit

Gymnasiale Oberstufe
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Schüler übernehmen Eigenverantwortung für ihre bestmögliche Vorbereitung auf die berufliche Ausbildung. Eine intensive Vor- bzw. Nachbereitung des Unterrichts durch die Schüler ist von grundlegender Bedeutung.
Die Schüler bereiten sich zielstrebig auf die Abiturprüfungen vor. Sie kennen und beachten die Bestimmungen der Oberstufenverordnung in der jeweils gültigen Fassung.
Abwesenheitszeiten werden auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt und die Gründe in der erforderlichen Form nachgewiesen.
In besonderen Fällen kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes durch die Schulleitung gefordert werden.
Das Nachschreiben von Klausuren erfolgt zu den offiziellen Nachschreibeterminen unter Berücksichtigung des geringsten Unterrichtsausfalls und in Absprache mit den unterrichtenden Fachlehrern nach Genehmigung durch die Schulleitung.
Abiturienten
Tutoren
Oberstufenkoordinator
Klausuren folgen festgelegten Vorgaben. Nach langen Klausuren (ab 210 Minuten) kann der planmäßige Unterricht beendet werden.
Für die äußere Form von Klausuren werden von den Schülern einheitliche Vorgaben beachtet.
Eine abgestimmte Klausurplanung ist Voraussetzung für einen kontinuierlichen Bildungs- und Erziehungsprozess in allen Klassenstufen.
Oberstufenkoordinator, Fachlehrer
Schulleitung
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Die Schulleitung organisiert das Schulleben. Sie plant den Einsatz der Kollegen und erstellt den Stundenplan. Dabei spielen schulfachliche Belange mit Blick auf die Lern- und Lebensbedingungen der Schüler eine besondere Rolle.
Die Bedürfnisse der Lehrkräfte sollen berücksichtigt werden.
Die Anforderungen des Unterrichts sind in allen Planungen zu beachten.
Die Schulleitung erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Fachschaften einen Angebotskatalog für kulturelle und sportliche Veranstaltungen. Ihr obliegt die konzeptionelle Planung und Organisation für die Projekttage.
Die Schulleitung legt auf der Grundlage der Gesetze, Verordnungen und Erlasse des Landes Sachsen-Anhalt mit einem abgestimmten Schuljahresarbeitsplan die Grundlagen für die Kontinuität und Effektivität des Bildungs- und Erziehungsprozesses.
Schulleiter,
Schulleitung, Fachbereichsleiter und Arbeitsgruppenleiter
Schulorganisation
ZieleMaßnahmenVerantwortung
Regelmäßig wird ein Soll – Ist – Vergleich durchgeführt. Die Schule entwickelt Formen und Wege, um eine Rückmeldung von Schülern, Lehrern, Eltern und Universitäten bezüglich ihrer Arbeit zu erhalten.
Bei der Auswahl der dazu geeigneten Instrumentarien werden schulische Erfordernisse und die Anforderungen des Datenschutzes berücksichtigt.
Grundlage für die Evaluation der Arbeit aller am pädagogischen Prozess am
Dr. –Frank -Gymnasium beteiligten sind das Schulprogramm und die Arbeit der Steuergruppe.

Turnusmäßige externe Evaluationen durch die Schulabteilung des Landesverwaltungsamtes (Referat Schulinspektion) werden gründlich vorbereitet.

Schulleiter, Steuergruppe