19 Schüler des Staßfurter Dr.-Frank-Gymnasiums flogen für 6 Tage in die russische Hauptstadt

Moskau2019 03
Sechs Tage erlebten wir, eine Gruppe von Schülern des Dr.-Frank-Gymnasiums, im Rahmen einer Sprachreise die unglaubliche Atmosphäre der Hauptstadt mit rund 12,3 Millionen Einwohnern. Nach wochenlanger Planung begann die Reise am 2. September mit dem Flug von Berlin Schönefeld nach Moskau Scheremetjewo.

Schon während des Fluges entwickelte sich bei uns allen eine große Vorfreude auf all‘ das, was wir in den vergangenen Schuljahren in unserem Unterricht gelernt hatten, Moskau2019 01sodass wir die lang ersehnte Ankunft kaum noch erwarten konnten. Nachdem wir in Moskau gelandet waren, brachten wir die noch ausstehenden Kontrollen hinter uns und dann endlich war es soweit – das Abenteuer konnte beginnen. Nach einer einstündigen Busfahrt zu unserem Hotel sowie dem Check-In begann für uns das erste Auskundschaften des Hotelkomplexes im Ismailowpark. Das erste Abendessen nahmen wir in einem der unzähligen Restaurants mit typisch russischer Küche ein. In den darauffolgenden Tagen erwarteten uns Besuche der bekanntesten und vor allem berühmtesten Sehenswürdigkeiten Moskaus, darunter der Rote Platz, der Kreml, der weitläufige Universitätskomplex, welcher wie eine Stadt in der Stadt erschien und die Sperlingsberge, von denen wir einen unglaublichen Aus- und Überblick über die Hauptstadt erfuhren. Einer meiner persönlichen Höhepunkte der Reise war die Besichtigung der weltberühmten Tretjakow-Galerie. In dieser befinden sich rund 140.000 Ausstellungen, welche Kunstwerke nahezu aller bekannten russischen Künstler der Epochen vom 11. bis hin zum 20. Jahrhundert umfasst. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des weltberühmten GUM. Dieses Kaufhaus ist ein wichtiges Denkmal der historischen russischen Architektur. Neben den Besuchen einzigartiger Kathedralen, wie der Erlöserkathedrale und der Krönungskirche der russischen Zaren auf dem Kremlgelände, des Lenin-Mausoleums und der WDNKH sowie des dortigen Raumfahrtmuseums, waren die Fahrten mit der Metro, schon allein wegen der prunkvollen Gewölbe der Stationen, ein außergewöhnliches und atemberaubendes Erlebnis. Weiterhin stellte eine Bootsfahrt auf der Moskwa in nobler, aber gemütlicher Atmosphäre in den Abendstunden für uns alle eine willkommene Möglichkeit dar, um die Erfahrungen und Geschehnisse unserer Reise in aller Ruhe noch einmal Revue passieren zu lassen. Von Tag zu Tag gelang uns Schülern die Orientierung in dieser Metropole besser und der Gebrauch der Fremdsprache in Alltagssituationen wurde beinahe selbstverständlich.
Als wir dann am 7. September den Rückflug antraten, war spürbar, dass jeder einzelne von uns einen Sturm wechselnder Gefühle durchlebte. Zum einen freute man sich auf Zuhause und seine Familie, doch zum anderen waren wir betrübt, dass unser großes Abenteuer nun enden würde. Diese Reise war für uns etwas ganz besonders und wir sind dankbar, dass wir die Möglichkeit dazu hatten. Neben dem Training unserer Sprachfähigkeit bleiben uns Erinnerungen, die uns nie wieder genommen werden können. Wir bedanken uns bei allen Organisatoren, unseren Lehrern, der Schulleitung und unseren Familien, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.

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